Anbringung von Hausnummern an Gebäuden

Anbringen von Hausnummern an Gebäuden

Wenn Feuerwehr und Rettungsdienst mit Blaulicht und Einsatzhorn unterwegs sind, dann geht es oftmals um Leben und Tod. Obwohl die Feuerwehrleute von der Annahme des Notrufes bis zum Eintreffen am Einsatzort unter Zeitdruck arbeiten, um möglichst schnell Hilfe leisten zu können, verzögern sich lebensrettende Einsätze wegen einer Banalität um vielleicht entscheidende Minuten: Denn viel zu oft haben Häuser gar keine oder keine lesbaren Hausnummern.

Fehlende, nicht lesbare oder zugewachsene Hausnummern, können gerade in der Dunkelheit das Finden des Einsatzortes unnötig erschweren.

Sie sollten im eigenen Interesse dafür sorgen, dass ihr zu Hause im Fall der Fälle schnell gefunden werden kann.

Deutlich angebrachte Hausnummern sind Lebensretter

Bei einem Notfall sind Feuerwehr und Rettungsdienst auf deutlich sichtbar angebrachte Hausnummern angewiesen. Sind die nicht vorhanden, kann dies für Betroffene schwere Folgen haben. Bei Herz-Kreislauf-Stillstand sinkt die Chance auf eine erfolgreiche Wiederbelebung jede Minute und auch bei Bränden nimmt die Möglichkeit einer erfolgreichen Rettung mit fortschreitender Zeit stetig ab.

Damit die Retter im Wettlauf mit der Zeit eine größere Chance bekommen, hier einige wichtige Tipps:

  • Hausnummern so anbringen, dass man sie von öffentlichen Verkehrsflächen aus gut lesen kann.
  • Eine gute Beleuchtung der Hausnummer ermöglicht, dass sie auch bei Dunkelheit rasch als solche erkannt werden kann.
  • Verzichten Sie auf übertrieben künstlerisch gestaltete Schilder und wählen Sie stattdessen große, gut lesbare Ziffern und Buchstaben.
  • Ranken sind schön anzusehen, doch sorgen Sie dafür, dass Hausnummern nicht von den Pflanzen „überwuchert“ werden.
  • Gebäude, die nicht direkt an einer öffentlichen Verkehrsfläche liegen, sollten mit einem Hinweisschild an der öffentlichen Verkehrsfläche gekennzeichnet werden.
  • Gehen Sie, wenn möglich auf die Straße und erwarten Sie das Eintreffen der Feuerwehr. Machen Sie sich bemerkbar. So können wertvolle Sekunden optimal genutzt werden und müssen nicht durch die Hausnummernsuche verschenkt werden.

Verhalten bei einem Fettbrand

Jeder weiß wie gefährlich Fettbrände sind, viele handeln trotzdem falsch

Wie verhält man sich, wenn es sich entzündet? Die wichtigste Regel ist, dass man brennendes Fett niemals mit Wasser löschen darf. Dies kann lebensgefährlich sein und aufgrund dieser Gefahr sollten keine Experimente mit brennendem Fett durchgeführt werden.

Warum löschen trotzdem so viele Menschen das brennende Fett mit Wasser?

Der Grund dafür ist das instinktive Handeln des Menschen. Bei einem Brand ist der Mensch sehr aufgeregt und handelt oft unüberlegt und voreilig. Der erste Gedanke ist meist „Feuer löscht man mit Wasser“, was bei einem Fettbrand leider das absolute Gegenteil bewirkt.

Was passiert wenn man Wasser in heißes Fett schüttet?

Das Wasser verrdampft schlagartig wenn es auf das das mehrere hundert Grad heiße Fett trifft. Der Wasserdampf vermischt sich mit dem Fett und breitet sich explosionsartig im Raum aus. Durch die explosionsartige Verdampfung wird das brennende Fett mit dem Wasserdampf aus dem Behälter gerissen, mit für den Löschenden und die Umgebung meist verheerenden Auswirkungen. 1l Wasser verwandelt sich somit innerhalb von Sekunden zu 1700l Wasserdampf.

Wie löscht man einen Fettbrand richtig?

Zur Fettexplosion kommt es, wenn ein flüssiges wässriges Löschmittel ins heiße Fett eingebracht wird und in diesem absinken kann. Daher verbieten sich Wasser- und auch normale Schaumlöscher, da dort meist ein maßgeblicher Teil des Löschmittels flüssig abgegeben wird.
Bei Versuchen wurde festgestellt, dass auch Feuerlöschdecken (Wolle, Baumwolle, Glas-, Nomex- und Kevlargewebe) nur bedingt geeignet sind, da sie durch das hohe „Hitzepotenzial“ durchbrennen können. Vermutlich kondensierten in den Decken die heißen Fettdämpfe und sorgen für eine Entzündung der Decken. Bei diesen Versuchen wurde festgestellt, dass auch andere, in der Vergangenheit häufig für Fettbrände vorgeschlagene Löschmittel, z.B. Pulver oder Kohlendioxid, nur bedingt oder gar nicht geeignet sind. Die Eignung für das Löschen von Speiseöl- und Speisefettbränden ist auf dem Feueröscher angegeben (Brandklasse „F“).

Eine einfache Methode ist es, falls dies noch möglich ist ohne Schaden davonzutragen, das brennende Fett mit einem Deckel zu ersticken und den Topf oder die Pfanne von der Hitzequelle (Herdplatte) zu nehmen. Haben die Flammen schon auf Gegenstände in der Umgebung übergegriffen sollte Sie auf alle Fälle die Feuerwehr rufen.
Quelle: Wikipedia

Feuerlöscher und Brandklassen

Feuerlöscher

Durch vorbeugende Maßnahmen kann man Brände im Haus zwar weitgehendst ausschließen aber nicht ganz verhindern. Jedes Feuer hat, bedingt durch die Vielzahl brennbarer Stoffe, seine eigenen chemischen Prozesse und Vorgänge. Deshalb gibt es keinen Universallöscher für jeden Brand. Tragbare Feuerlöscher können mit Pulver, Wasser, Schaum oder Kohlendioxid gefüllt werden. Das Löschmittel muss stets auf den jeweiligen Brennstoff abgestimmt werden, um eine optimale Löschwirkung zu erzielen.

Für die Auswahl der Feuerlöscher ist zu berücksichtigen, dass Feuerlöscher mit geringerem Gewicht besser in der Handhabung sind, so dass möglichst 6 kg Feuerlöscher eingesetzt werden sollten. Außerdem ist im Hinblick auf Brandfolgeschäden durch Löschmittel der Hinweis aufgenommen worden, dass nach Möglichkeit Wasser bzw. Schaum stets der Vorrang gegenüber anderen Löschmitteln gegeben werden sollte. Ist der Feuerlöscher durch Frost gefährdet, sollte ein Pulverlöscher verwendet werden.

 

Brandklassen

Mit der DIN EN 2 erfolgt eine Einteilung der verschiedenen Feuerlöscher in Brandklassen. Jede Brandklasse repräsentieret dabei bestimmte Stoffeigenschaften. Die DIN EN 2 gibt damit wesentliche Anhaltspunkte, welche Feuerlöscher bei bestimmten Objekten eingesetzt werden dürfen.

Folgende Brandklassen sind zu unterscheiden:

Brandklasse A:

Brände fester Stoffe, haupsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Glutbildung verbrennen z.B. Holz, Papier, Stroh, Textilien, Kohle, Autoreifen

Brandklasse B:

Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen z.B. Benzin, Benzol, Öle, Lacke, Teer, Äther, Alkohol, Stearin, Paraffin

Brandklasse C:

Brände von Gasen z.B. Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen, Erdgas, Stadtgas

Brandklasse D:

Brände von Metallen z.B. Aluminium, Magnesium, Lithium, Natrium, Kalium und deren Legierungen

Brandklasse F:

Brände von Speiseölen bzw. Speisefetten in Frittier- oder Fettbackgeräten oder anderen Küchengeräten bzw. Kücheneinrichtungen

 

Brandklassen:

 

Geeignete Löschmittel:
Pulverlöscher (mit Glutbrandpulver) PG
Pulverlöscher (mit Metallbrandpulver) PM
Pulverlöscher (mit Spezialpulver) P
Kohlendioxid- Löscher (CO2) K
Wasserlöscher W
Schaumlöscher S
Fettbrandlöscher S

 

Quelle: http://steiner-feuerschutz.de

 

Richtiger Einsatz von Feuerlöschern

Verhalten bei Gewitter

Richtiges Verhalten bei Gewitter – worauf bei Gewitter achten? Vor Blitz und Donner haben viele Menschen Angst. Und wenn Unwetter über das Land ziehen, sind auch viele Feuerwehren gefordert. Mancher Unfall und Notfall lässt sich vermeiden – erst recht so mancher Feuerwehreinsatz. Der Deutsche Feuerwehrverband gibt stellvertretend für die Feuerwehren in Deutschland 7 Sicherheitstipps für das Verhalten bei Gewitter:

  • Ein festes Gebäude ist der sicherste Platz bei einem Unwetter. Alternativ bietet auch ein geschlossenes Kraftfahrzeug Schutz.
  • Wenn Sie im Freien von einem schweren Gewitter überrascht werden, hocken Sie sich in eine Senke, einen Hohlweg, unter eine Stahlbetonbrücke oder einen Felsvorsprung. Im dichten Wald hocken Sie sich ebenfalls hin – mindestens drei Meter von Bäumen oder Astspitzen entfernt.
  • Meiden Sie einzeln stehende Bäume jeder Art, Masten, Metallzäune und andere Metallkonstruktionen.
  • Durch kräftigen Regen kann im Straßenverkehr die Sicht stark beeinträchtigt werden. Passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an. Warten Sie Unwetter mit Sturm und Hagel zunächst auf einem Parkplatz oder am Straßenrand auf einem baumfreien Abschnitt ab
  • Straßen können durch das Wasser überflutet und zeitweise unpassierbar werden. Beachten Sie hier die entsprechenden Anweisungen.
  • In Gebäuden ohne Blitzschutzsystem an den Strom- und Versorgungsleitungen sollten Sie bei Gewitter auf Kontakt zu Metallleitungen, das Duschen und das Telefonieren mit einem Schnurapparat verzichten sowie die Stecker der Elektrogeräte herausziehen.
  • Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Gewitters für Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des Unwetters.

Quelle: Feuerwehrmagazin.de

Sicherheitscheck für Gasgrills

Der Deutsche Verband Flüssiggas empfiehlt zum Start der Grillsaison einen Sicherheitscheck für Gasgrills. Schon ein paar Minuten reichen aus, um selbst einen kleinen Sicherheitscheck vorzunehmen. Die erforderlichen Mittel dazu finden sich in jedem halbwegs gut sortierten Haushalt. Überprüfungen sollten nur bei unterbrochener Gaszufuhr stattfinden, nicht bei laufendem Betrieb.

Überprüfung der Anschlüsse

Zur Überprüfung aller Anschlüsse empfiehlt es sich, in einer Schale eine Mixtur aus Wasser und handelsüblichem Spülmittel anzurühren. Profis greifen zwar oftmals auf Leckagespray zurück, doch die günstigere Lösung aus der Küche erfüllt auch ihren Zweck. Als erstes pinselt man die Schlauchverbindungen mit der Küchenmixtur ein, öffnet dann den Absperrhahn der Gasflasche und zündet den Grill. Blasenbildung weist auf Undichtigkeiten hin. In diesem Fall sollte man einen Fachmann zu Rate ziehen, der das notwendige weitere Vorgehen einschätzen kann.

Aufdecken von Rissen in Gasschläuchen

Gasschläuche können mit den Jahren je nach Umwelteinflüssen porös werden oder kleine, kaum sichtbare Haarrisse aufweisen, aus denen ebenfalls Gas austreten kann. Eine Sichtprüfung bzw. eine gründliche Behandlung mit Seifenlauge schaffen auch hier schnell Klarheit. Nach fünf Jahren empfiehlt es sich, die flexiblen Gasleitungen vorsorglich zu tauschen.

Reinigung der Austrittsöffnungen

Herabtropfendes Fett kann die kleinen Austrittsöffnungen der im Grillkörper verschraubten Brennerrohre verstopfen. Hier hilft dann nur die mechanische Reinigung, möglichst mit einer kleinen, speziellen Bürste, die bei hochwertigen Grills gleich mitgeliefert wird.

Entfernung von Verstopfungen

Verstopfungen der Brennerrohre erkennt man an der Farbe der Gasflamme: Statt des typischen Blau nimmt die Flamme eine eher gelbliche Tönung an. Mit einem passenden Schraubenschlüssel lässt sich das betroffene Rohr leicht demontieren, eine Flaschenbürste entfernt die Verstopfung zuverlässig. Wer zusätzlich über einen Infrarotbrenner verfügt, sollte ihn in gewissen Abständen demontieren und vorsichtig ausklopfen, um Fremdkörper aus dem Keramikfeld zu entfernen.

Größere oder kompliziertere Überprüfungen allerdings müssen von einem Gassachkundigen oder im Fachhandel durchgeführt werden. Dies gilt auch, wenn Unsicherheiten bestehen oder Unregelmäßigkeiten auftreten.

Quelle: Deutscher Verband Flüssiggas e. V

Rettungsgasse

Machen Sie bei Unfällen auf mehrspurigen Fahrbahnen die so genannte Rettungsgasse frei. Sie ist für Fahrzeuge mit Blaulicht gedacht, die schnellstmöglich zum Unfallort vordringen müssen. Im Ernstfall rettet diese Gasse Leben. Sorgen Sie so für die freie Fahrt der Einsatzkräfte.
Denken Sie daran: Bei einem Stau auf mehrspurigen Straßen sind alle Autofahrer verpflichtet, die „Rettungsgasse“ frei zu machen. Dabei – so heißt es in der Straßenverkehrsordnung – ist die Rettungsgasse bei zwei Fahrstreifen in der Mitte zu bilden: Autos auf dem linken Fahrstreifen müssen also an den linken Fahrbahnrand fahren, die auf der rechten Spur an den rechten Fahrbahnrand.
Bei mehrspurigen Autobahnen ist die Rettungsgasse zwischen dem äußersten linken und der direkt rechts daneben liegenden Fahrspur zu bilden. In der Regel ist das dann der mittlere Fahrstreifen. Hintergrund: Der Standstreifen ist als Zufahrt zu den Einsatzstellen nicht geeignet, weil er oft nicht durchgehend ausgebaut oder von liegengebliebenen Fahrzeugen blockiert ist.

APA/Martin Hirsch

Der ADAC weist auch darauf hin, dass alle Autofahrer, die gegen das Gebot der Rettungsgasse verstoßen, mit einem Bußgeld von mindestens 20 Euro rechnen müssen. Jeder Autofahrer sollte daran denken, dass im Notfall keine Zeit verloren werden darf: Jede Minute, die die Rettungskräfte schneller am Unglücksort ankommen, erhöht die Überlebenschancen von Unfallopfern um zehn Prozent.
Vergleichbare Regeln zur Rettungsgasse gibt es neben Deutschland auch in Österreich, der Schweiz, Slowenien und Tschechien.

Text: ADAC

Sicheres Grillen

Wenn die Grillsaison beginnt

Im Grünen grillen: Schön, aber auch gefährlich! Mit ein wenig Vorsicht steht jedoch einem sicheren Grillvergnügen nichts im Weg.

Ein gemütlicher Grillabend im Garten ist für viele der Inbegriff von Sommer. Leider passieren jedes Jahr viele Grillunfälle, die durch ein paar Verhaltensregeln vermeidbar wären.

  • Verzichten Sie auf Brandbeschleuniger. Brennbare Flüssigkeiten wie Spiritus, Benzin, Petroleum oder Öl können gefährliche Stichflammen verursachen! Verwenden Sie Grillanzünder, um die Kohle zum Glühen zu bringen.
  • Halten Sie Kinder vom Grill fern. Richten Sie eventuell mit einem Seil eine kinderfreie Zone um den Grill ein.
  • Lassen Sie den Grill niemals ohne Aufsicht.
  • Grillen Sie nicht auf dem Balkon!
  • Stellen Sie den Grill kippsicher in ausreichender Entfernung zum Haus, Büschen und brennbaren Objekten auf.
  • Ein windgeschützter Platz schützt vor Funkenflug.
  • Stellen Sie für alle Fälle einen Eimer Wasser in die Nähe des Grills.

Vorsicht auch an öffentlichen Grillplätzen: Löschen Sie das Grillfeuer sorgfältig. Selbst Stunden nach dem Grillen kann die unter der Asche versteckte Glut noch heiß sein.

Wenn doch einmal etwas schief gehen sollte…

rufen Sie sofort die Feuerwehr über den Notruf 112 und leiten Sie Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Mit Wasser kühlen, anschließend mit einem Brandwundenverbandtuch abdecken, Schockgefahr ist zu beachten, Rettungsteam an der Straße einweisen.

Weihnachten

Damit Ihre Festtage möglichst nicht zu „Feuertagen“ werden, sollten Sie einige Sicherheitshinweise beachten

Hinweise für die Adventszeit

Verwenden Sie nur frischgebundene Adventskränze. Stellen Sie die Kränze auf einer nichtbrennbaren Unterlage ab.
Verwenden Sie unbedingt Kerzenhalter mit Wachsauffangschale aus nicht brennbarem Material. Stecken Sie diese senkrecht auf den Kranz. Auf eine sichere Befestigung achten!
Bleiben Sie im Zimmer, solange die Kerzen brennen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn kleine Kinder anwesend sind.
Zünden Sie weit heruntergebrannte Kerzen und Kerzen auf trockenen Kränzen nicht mehr an. Trockene Zweige brennen schnell und heftig ab.

Hinweise für die Weihnachtszeit

Bewahren Sie Weihnachtsbäume bis zur Aufstellung in kühlen und möglichst nicht beheizten Räumen auf. Stellen Sie die Bäume dabei am besten in einen mit Wasser gefüllten Topf oder Kübel.
Verwenden Sie nur kipp- und standsichere Vorrichtungen zum Aufstellen. Bewährt haben sich im Handel erhältliche Christbaumständer mit wasserbefüllbaren Behältnissen.
Stellen sie die Christbäume immer so auf, daß im Falle eines Brandes der Raum noch ungehindert verlassen werden kann. Daher nicht unmittelbar neben Ausgangstüren aufstellen!
Halten Sie beim Aufstellen des Baumes einen Schutzabstand von mindestens 50 cm zu brennbaren Vorhängen, Decken und Möbeln.
Verwenden Sie als Christbaumschmuck möglichst keine brennbaren Stoffe (Papier, Watte, Zelluloid, Zellwolle usw.).
Falls Sie mit Wachskerzen schmücken wollen, verwenden Sie nur nichtabtropfende Kerzen auf Kerzenhaltern aus Metall und mit Kugelgelenk. Die Kerzen stets senkrecht und nicht zu nahe unter einem Zweig in den Halter stecken. Die Kerzen immer von oben nach unten anzünden. Auslöschen immer in umgekehrter Reihenfolge, also von unten nach oben. Bleiben Sie im Zimmer, solange die Kerzen am Weihnachtsbaum brennen. Erhöhte Aufmerksamkeit bei der Anwesenheit von kleinen Kindern! Zünden Sie die Kerzen nur an, wenn der Baum noch nicht ausgetrocknet ist.
Verzichten Sie auf Sternwerfer (Wunderkerzen), schon alleine der Umwelt zuliebe.
Greifen Sie bei der Weihnachtsbeleuchtung nach Möglichkeit besser auf mit Prüfzeichen (VDE, CE) gekennzeichneten elektrischen Baumschmuck zurück. Das ist auf jeden Fall sicherer.
Entfernen Sie ausgetrocknete Zweige und Bäume rechtzeitig
Halten Sie einen mit Wasser gefüllten Eimer bereit. Ein Funke genügt oft schon und ein ausgetrockneter Christbaum brennt fast explosionsartig ab.

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch zu einem Brand kommen, alarmieren Sie unbedingt die Feuerwehr über den Feuerwehr – Notruf 112.

Silvester

Durch Alkoholkonsum, Übermut und Unwissenheit entstehen jährlich große Schäden. Was noch schlimmer ist: Schmerzhafte Verletzungen entstellen die Opfer häufig für ein ganzes Leben und ziehen schwere Behinderungen nach sich.

Verletzungen der Hände und des Gesichtes

Hände und Gesicht sind beim unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerksartikeln besonders gefährdet. In diesen Bereichen können sie für den Betroffenen besonders schwerwiegende Folgen haben. Abrisse von Gliedmaßen, Verletzungen der Augen und schwere Verbrennungen ziehen oft lebenslange Beschwerden nach sich.
Die Feuerwehr rät daher: Feuerwerkskörper nur vom Boden aus mit ausgestrecktem Arm zünden und sich schnell vom gezündeten Feuerwerkskörper entfernen. Für Raketen „Abschussrampen“ bauen: Raketen in leere Flaschen stecken, diese in die Mitte einer leeren Getränkekiste stellen, dann mit ausgestrecktem Arm zünden und sich schnell entfernen. Niemals selbst gebastelte oder illegale Importe ohne BAM-Prüfsiegel zünden!

Hauptgefahr Hörschäden

Die häufigsten silvesterspezifischen Verletzungen sind Hörschäden. Das besonders gefährliche an Feuerwerkskörpern ist die kurze Impulsdauer der Lautstärke. Die Folge sind Hörschäden wie Knalltraumata, Tinnitus, Trommelfellperforationen oder Hörstürze. Häufig sind diese Gehörschäden irreparabel. Kinder sind besonders gefährdet!

Die Feuerwehr rät daher: Ohrstöpsel in den Ohren ist an Silvester nicht feige sondern schlau!